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Spiralia

Tiere mit Spiralfurchung in der Embryonalentwicklung

Spiralfurchung: Bildung von Zellquartetten, welche durch schräge Spindelstellungen gegeneinander versetzt sind; Ausbildung eines Paares von Urmesodermzellen; festgelegtes Schicksal der meisten Blastomeren.

Nachgewiesen bei: Mollusca, Annelida, Echiura, Sipunculida, (Arthropoda - sekundär wieder abgewandelt)
Vorkommen bei: Plathelminthes, Nemertini, Gnathostomulida, Kamptozoa; Homologie noch nicht nachgewiesen
Vermutet bei Phoronida, Pogonophora
kann sekundär wieder abgewandelt worden sein (superfiziell & total bei Arthropoda, discoidal & partiell bei Cephalopoda)

Furchung:
1. 2 meridionale Zellteilung => entlang der Achse animaler => vegetativer Pol (Zellen werden mit A bis D bezeichnet)
2. äquatoriale Teilung aller 4 Zellen => 8 Zellen in 2 Ebenen (2 Quartette) => obere Makromere (1A bis 1D), untere Mikromere (1a bis 1d); Mikromere liegen in den Furchen der Makromeren (Verschiebung um 45° nach rechts, in späteren äquatorialen Teilung abwechselnd rechts und links)
3. Weitere äquatoriale Teilungen bis 64 Zellen => 4d wird zu Urmesoblast (nach Teilung Urmesodermzellen); 2d wird größtenteils zum Rumpfektoderm